"Tüchertheater" am Märchentag

Die Klasse  wurde am Märchentag in zwei Gruppen eingeteilt.  Jede Kleingruppe hatte nun zwei Schulstunden Spielzeit für das Märchen zur Verfügung. Während der Spielzeit wurde die andere Hälfte der Klasse von Eltern betreut, die auch zum Thema Märchen mit den Kindern arbeiteten.

Methodisch orientierte sich das Spiel am vierphasigen RSPV-Zirkel der Methode „Jeux Dramatiques“. Zunächst lernten die Kinder das Märchen „Die Bienenkönigin“ von den Brüdern Grimm kennen. Danach wurde überlegt, welche spielbaren Rollen es in dem Märchen gab.  Nach einer ausgiebigen Rollenwahlrunde in drei Phasen, durfte jedes Kind seine Rolle selbst bestimmen und sich verkleiden.  Die Spielorte wurden vor dem Spiel gemeinsam festgelegt und gebaut. Ein Gongschlag läutete das spontane Spiel -zum in Auszügen gelesenen Text- ein. Nach dem Spiel wurde in den Gruppen ausführlich über das Spielgeschehen gesprochen. Später schrieben die Kinder ihre Erlebnisse ins  Geschichtenheft

 

Lesen Sie nun die Beiträge der SchülerInnen:

Am Märchentag haben wir in der Klasse 2b mit unserer Lehrerin Frau Roßhoff-Roy „Die Bienenkönigin“ von den Brüdern Grimm gespielt.  Zuerst haben wir mit Tüchern einen Teich, ein Schloss und einen Wald gebaut. Ich war die Prinzessin, die jüngste. Ronja war meine Schwester. Es gab drei Ameisen, zwei Enten und eine Bienenkönigin. Ich hatte ein Diadem und ein Fliederkleid. Ich habe mit dem Dummling getanzt. (Laura)

… Ich war ein Königssohn, der zweitälteste. (Erik)

… Ich habe die Rolle des zweiten Königssohns gespielt . Ich hatte ein Schwert, einen Umhang und eine Krone. (Adrian)

… Es gab eine kleine Hütte. Ich habe das graue Männchen gespielt und sollte die Königssöhne Aufgaben lösen lassen. Die Aufgaben waren: man sollte Perlen unter dem Moos suchen, den Schlüssel aus dem See holen und die dritte Aufgabe war, die jüngste Tochter zu finden. (Lene)

… Meine Aufgabe war es, dem grauen Männchen zu gehorchen. (Christian)

… Ich war die Königin im Schloss und hatte eine Perücke auf dem Kopf.  Ich hatte ein pinkes Kleid an und Emily, Nelly und Lilli waren meine Töchter. (Annina)

… Ich war der König im Schloss  und hatte ein gelbes Tuch um und auf dem Kopf eine Krone. Meine Töchter waren die Prinzessinnen Laura und Ronja. Ich musste Laura und Ronja immer auf ihrem Spaziergang begleiten. (Cédric)


… Ich war eine Ameise. Als die drei Könige auf einmal um meinen Ameisenhaufen standen, hatte ich Angst. Später haben Hannah -die Bienenkönigin¬- und Lene –das graue Männchen- eine Party an meinem Ameisenhaufen gefeiert. Lene hatte einen Hut. (Pia)

 

… Ich habe die Bienenkönigin gespielt. Ich hatte die Aufgabe, die jüngste Prinzessin zu finden. Mein Umhang war gelborange und ich hatte braune Pfeifenputzer in den Haaren. (Hannah)

… Ich war eine Prinzessin und Emily und Lilli. Es gab drei Prinzen und Lilli hat den jüngsten geheiratet …es gab ein Fest und alle haben Spaß gehabt.  Auch die Mutter im Schloss war witzig. (Nelly)

… Ich war eine Ameise. Ich hatte die Aufgabe, die Perlen zu suchen. (Florian)

... Ich habe mit Céline Roßhoff eine Ente gespielt und hatte ein gelboranges Tuch. Meine Aufgabe war es, den Schlüssel aus dem See zu holen. (Dana)